Dr. Patatzki für Sie im Kreistag Rhein-Kreis Neuss

RP-Online: “Eklat um Braunkohle-Resolution” im Kreistag

26. März 2015 Rhein-Kreis Neuss

“Kreistag: Eklat um Braunkohle-Resolution”

In heftigem Streit und dem Abgang von SPD, Grünen, Linken, Piraten und Die Aktive endete im Kreistag der Versuch, mit einer Resolution gegen die Pläne von Minister Gabriel zu protestieren, nach denen die Kraftwerke vor dem Aus stehen. Von Frank Kirschstein

Konverter nach Kaarst? – Amprion-Chef glaubt daran

Dormagen:

Amprion-Chef glaubt an Konverter in Kaarst

NGZ-Online: Kurz vor dem Informationsabend am 3. Februar von 17 bis 20 Uhr im Landgasthaus in Gohr verbreitet der Chef des Netzbetreibers Amprion Zuversicht, was die Verwirklichung des Konverterstandortes “Dreiecksfläche” in Kaarst betrifft. Von Carina Wernig  mehr

So könnte der Gohrer Standort des Konverters aussehen. FOTO: Amprion

Kaarst oder Gohr als Konverterstandort ?

Konverter:

Diskussion um Kaarst oder Gohr als Konverter-Standort

Dormagen:  Der SPD-Kreisvorsitzende Klaus Krützen befürchtet, dass der Standort des umstrittenen Konverters bereits festgelegt ist: “Wenn man die Äußerungen des Landrates verfolgt, drängt sich der Eindruck auf, dass er an einem Konverterstandort Kaarst keinerlei Interesse mehr hat.” Dies hieße, dass der alternative Standort Gohr zum Zuge kommen würde, so Krützen. mehr

Klarheit über Verfahren zum Konverterstandort

Konverter:

Dormagen: Nicht die Entscheidung für einen der Standorte Kaarst oder Gohr, aber eine Verdeutlichung der Rechtslage brachte gestern der Regionalrat. Von Carina Wernig
Dormagen: Klarheit über Verfahren zum Konverterstandort

Teilten dem Regionalrat ihren Protest mit (v.l.): Marion Müller, Ulrich Müller, Werner Grünewälder und Adam Schmidt gestern in Düsseldorf. FOTO: L. Hammer

Konverter: Fa. Amprion favorisiert die Kaarster Dreiecksfläche

KONVERTER: Firma Amprion

Kaarst ist erste, Gohr zweite Wahl
NGZ-Online: Die Firma Amprion favorisiert die Kaarster Dreiecksfläche für den Bau des Stromkonverters. Dort sei der Abstand zu Wohnungen am größten.
Neuss: Konverter: Kaarst ist erste, Gohr zweite Wahl

Die Graphik zeigt, wie der Konverter in Kaarst aussehen soll.
FOTO: woi

 

 

 

 

Stromkonverter-Landrat: noch keine Vorentscheidung gefallen

Stromkonverter – Landrat: “Alle Standorte müssen weiter geprüft werden”

Landrat Petrauschke sieht noch keine Vorentscheidung für den Stromkonverter gefallen
© M. Schiffer

Gäbe es keine Restriktionen als BSAB-Fläche, dann wäre nach Ansicht des Netzbetreibers Amprion die Dreiecksfläche zwischen der Autobahn A57, Bahnlinie und Landstraße L30 auf Kaarster Stadtgebiet der bestgeeignetste Standort für den umstrittenen Stromkonverter. BSAB-Flächen sind “Bereiche zur Sicherung und zum Abbau oberflächennahe Bodenschätze”.  Die Landesplanung sieht schon seit vielen Jahren für die Kaarster Dreiecksfläche im Regionalplan eine Kiesabbaufläche vor.

Mit der erstmaligen Nennung der Dreiecksfläche als Favoriten in der Sondersitzung des Planungs- und Umweltausschusses des Kreises löste Amprion in dieser Woche eine hitzige Debatte aus. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke dämpft allerdings die Erwartung, dass damit eine Vorentscheidung bereits gefallen sei: “Eine schnelle Änderung der Landesplanung auf der Dreiecksfläche ist nicht möglich. Auch dafür ist ein aufwändiges Verfahren notwendig.”

Petrauschke wies auch darauf hin, dass das Gutachten von Amprion für die sieben Vorzugsstandorte noch nicht abgeschlossen sei. Dennoch sei es richtig gewesen, die Dreiecksfläche mit in das Prüfverfahren bei Amprion einzubeziehen, denn in Abwägung mit allen anderen sechs Vorzugsstandorten liegt hier mit 1 300 m der größte Abstand zur nächsten Wohnbebauung vor.

Über leichtfertige Äußerungen einiger Lokalpolitiker zeigte Petrauschke sich verärgert. “Nicht der Landrat hat es in der Hand zu entscheiden, wo der Konverter hinkommt, sondern hier steht Amprion in der Pflicht, durch transparente Offenlegung aller gutachterlichen Kriterien eine nachvollziehbare Auswahl zu treffen”, so Petrauschke. Verwundert habe er zur Kenntnis genommen, dass einige Lokalpolitiker öffentlich bereits einige Flächen ausgeschlossen haben. Im Interesse der Bürgerinnen und Bürger sollten nach Ansicht Petrauschkes die Parteien nicht “Schwarzer Peter” spielen, sondern gemeinsam darum kämpfen, dass in einem rechtsstaatlichen Verfahren die Beeinträchtigungen für Bevölkerung und Umwelt so gering wie möglich ausfallen. Dieses rechtsstaatliche Verfahren sei im Übrigen auch für ein Planfeststellungsverfahren bei einer Auskiesung nötig. “Das Ergebnis der Verfahren, sowohl für den Konverterstandort wie für die Auskiesung ist noch offen.”